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Vortrag: „Frauen in der rechten Szene“

Votrag: \"Frauen in der rechten Szene\"Informationsveranstaltung: 11.02.2016 – 18 Uhr – H106 Hauptgebäude der TU-Berlin
Spätestens mit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds wurde es abermals offenbar: Auch Frauen engagieren sich in der extremen Rechten. Sie stehen dabei nicht hinter den Männern zurück, weder in ihren Ansichten, noch in ihren Taten. Trotzdem erntet das Thema rechte Frauen als Reaktion häufig kaum mehr als ein Schulterzucken. In der Veranstaltung soll einerseits angerissen werden wie das Thema Geschlecht szeneintern verhandelt wird, als auch wo sich Frauen in der extremen Rechten einbringen.

Referentin: Nora Walden (apabiz e.V.)

Präsentiert von: LinkeListe | TU-Berlin & dem Bildungspolitischen Referat des AStA TU-Berlin


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


Auf die Straße gegen staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus! – Schul- und Unistreik am 19. November

Schulstreik FlyerUpdate: Gemeinsam zur Demo – Treffpunkt 10:00 auf dem Südcampus auf der Kreuzung zwischen Mensa und Hauptgebäude/AStA.
In den letzten Monaten ist viel passiert. Pegida, AFD, Rassismus und Flucht sind innerhalb eines Jahres die gesellschaftlichen Kernthemen in Deutschland und darüber hinaus geworden. Ressentiments und rassistische Vorstellungen treten auch in der sogenannten „Mitte der Gesellschaft“ immer offener zu Tage. Gleichzeitig lassen aber auch viele Menschen ihrer Solidarität praktische Handlungen folgen. In den Berliner Bündnissen und Organisationen, die sich in diesem Bereich engagieren, zum Beispiel bei Protesten und selbstorganisierten Hilfsstrukturen, beteiligen sich auch viele Studierende. Am Campus unserer Uni bleibt das Thema jedoch unsichtbar – wie so viele politische Diskussionen. Das finden wir falsch. Zwar wird stets betont, dass die TU eine weltoffene Hochschule sei, eine breite Auseinandersetzung mit den Ursachen von Flucht und Rassismus bleibt jedoch aus. Dieses Defizit teilen Lernende und Lehrende gleichermaßen. Die Studierenden der FU haben uns Mitte Oktober mit einer antirassistischen Vollversammlung vorgemacht, wie es auch anders funktionieren kann. Über 400 Teilnehmer*innen tauschten sich dort aus und verabschiedeten einen Forderungskatalog.

Am 19. November bietet sich für uns alle eine Gelegenheit gemeinsam ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft zu setzen.

Wir rufen euch dazu auf an diesem Tag gemeinsam mit uns die Uni zu bestreiken und zur berlinweiten Schul- und Unistreik-Demo um 11:00 Uhr am Potsdamer Platz zu kommen.

Die Forderungen des Tages lauten:

Gleiche Rechte für Alle!
Für volle Staatsbürger*innenrechte für Geflüchtete! Recht auf Arbeit, volle demokratische Rechte und Bewegungsfreiheit.

Lager Abschaffen!
Für die Unterbringung in eigenen Wohnungen. Wo es den Platz nicht gibt: Enteignung von Leerstand und Spekulationsobjekten und massiver Sozialwohnungsbau.

Werdet aktiv gegen rechte Gewalt!
Bildet antirassistische Strukturen! Organisiert euch, geht auf die Straße und seid da wo es brennt.

Rassismus keinen Raum bieten!
Für eine breite Jugendbewegung gegen jede Form von Unterdrückung.

Antisexistischer Workshop Teil 2

Auch wer nicht beim ersten Teil des Workshops war ist herzlich eingeladen…

Sexismus erleben wir alltäglich in Form von verbalen und nonverbalen Anmachen, durch das Aufdrängen eines näheren Kontakts, durch aggressive oder subtile beleidigende und demütigende Äußerungen, bis hin zu körperlichen Übergriffen. Häufig sind es zudem nicht nur irgendwelche Personen, von denen die Gewalt ausgeht, sondern Menschen aus dem näheren Umfeld, der Familie, der Polit-Gruppe – kurz: Menschen von deren Anerkennung wir uns abhängig fühlen.

Im Rahmen des Workshops sollen gemeinsam Strategien entwickelt und Interventionen auf ihre Umsetzbarkeit im Alltag geprüft und geübt werden, um in sexistischen Gewaltsituationen handlungsfähiger zu werden. Es geht uns um Austausch, Vernetzung und Bestärkung; um eine Auseinandersetzung mit einem sexistischen System, unseren jeweiligen Rollen und Möglichkeiten in der Gesellschaft, unseren eigenen Grenzen und erweiterten Handlungsmöglichkeiten. Worum es konkret gehen wird, hängt auch von euren Erfahrungen und Wünschen ab.

Offen für alle Gender.

Sexismus begegnen – Workshop zu antisexistischen Strategien

Am Donnerstag, den 23.4. um 16:00 Uhr im Plenarium des AStA TU Berlin

Sexismus erleben wir alltäglich in Form von verbalen und nonverbalen Anmachen, durch das Aufdrängen eines näheren Kontakts, durch aggressive oder subtile beleidigende und demütigende Äußerungen, bis hin zu körperlichen Übergriffen. Häufig sind es zudem nicht nur irgendwelche Personen, von denen die Gewalt ausgeht, sondern Menschen aus dem näheren Umfeld, der Familie, der Polit-Gruppe – kurz: Menschen von deren Anerkennung wir uns abhängig fühlen.

Im Rahmen des Workshops sollen gemeinsam Strategien entwickelt und Interventionen auf ihre Umsetzbarkeit im Alltag geprüft und geübt werden, um in sexistischen Gewaltsituationen handlungsfähiger zu werden. Es geht uns um Austausch, Vernetzung und Bestärkung; um eine Auseinandersetzung mit einem sexistischen System, unseren jeweiligen Rollen und Möglichkeiten in der Gesellschaft, unseren eigenen Grenzen und erweiterten Handlungsmöglichkeiten. Worum es konkret gehen wird, hängt auch von euren Erfahrungen und Wünschen ab.

Offen für alle Gender.

25.2., 13h, Kundgebung gegen Anti-Feminismus und Rassismus: Die “Bibliothek des Konservatismus” entnormalisieren!

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Aufruf, dem wir uns gerne anschließen:

Die „Bibliothek des Konservatismus“ ist politisch der Neuen Rechten zuzuordnen, dem (Rechts-)Konservatismus und der christlich-fundamentalistischen „Lebensschutz“-Bewegung. Mit der Bibliothek haben sich diese reaktionären Strömungen 2012 in Charlottenburg eine gemeinsame Plattform, einen „intellektuellen“ Knotenpunkt geschaffen: Hier wird eine anti-egalitäre, rassistische und sexistische Ideologie vertreten.

Ziel der Bibliothek ist es, diese Ideologie zu normalisieren, sie als legitim darzustellen und sie als solche bspw. mit Veranstaltungen und Diskussionsrunden in der Gesellschaft zu verbreiten. Das entspricht einer zentralen Strategie der Neuen Rechten: Die eigene menschenverachtende und antifeministische Ideologie soll als bürgerliche „Alternative“ etabliert und salonfähig gemacht werden. Diesen „bürgerlich-seriösen“ Anstrich, den sich die Bibliothek versucht zu geben, wollen wir ihr nehmen und ihre Strategie der Normalisierung zunichte machen. Es ist längst an der Zeit, dass die Bibliothek Ziel von öffentlicher Kritik wird, denn Rassismus und Sexismus sind keine legitimen Position

Die erste Kundgebung beginnt um 13 Uhr an der Ecke Fasanenstraße/Hardenbergstraße (auf der Seite von der TU), ab ca. 13:45 Uhr geht es dann direkt vor der „Bibliothek des Konservatismus“ in der Fasanenstraße 4 mit einer zweiten Kundgebung weiter – jeweils mit Performance, also: Kommt zahlreich und lasst euch überraschen.

25. Februar 2015// 13.00 Uhr// Fasenenstraße/ Ecke Hardenbergstraße (auf der Seite von der TU)

Wissenschaft von Rechts und Selbstbehauptungsworkshop für FLTI*

Am Donnerstag, den 22.1. um 16:00 Uhr findet unsere Veranstaltung Wissenschaft von Rechts im Plenarium des AStA TU statt.

Die Neuformierung eines Teils der deutschen radikalen Rechten zur „Neuen Rechten“ zeichnet sich, neben einer Abwendung vom historischen
Nationalsozialismus, vor allem durch die Etablierung einer eigenen intellektuellen Bewegung aus. Mit dieser soll um die kulturelle Hegemonie in der Gesellschaft gekämpft werden.

Neben einer Einführung in das Thema Neue Rechte wollen wir uns mit der Bibliothek des Konservatismus in Charlottenburg, der AfD, TU-Prof. Kerber und seinen think tank Europolis beschäftigen.

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Am Dienstag, den 3. Februar, lädt die Linke Liste zu einem Selbstbehauptungsworkshop ab 16h in das Plenarium des AStA TU ein.
Angeleitet wird das Ganze von Lowkick und Dank der Unterstützung des Frauen*referats können wir das Training auch umsonst anbieten.

Ein Schwerpunkt wird dabei etwas abseits von „Standard“-Selbstverteidigungskursen auf Wendo-Techniken liegen, also auch Konfliktfähigkeit und den Umgang mit eigenen und fremden Agressionen behandeln. Da wir den ca. 2-3 stündigen Workshop nur für eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl anbieten können, wäre es super, wenn ihr uns eine Mail an linkeliste[at]riseup.net mit eurer Anmeldung schickt.

Nochmal der Hinweis: Der Workshop richtet sich ausschließlich an Frauen*, Lesben, Trans- und Intersexuelle Teilnehmer*innen.

Es geht hier nicht um Eisbären! – Workshop zu Klimawandel und Kapitalismus

Donnerstag, 8. Januar, 16:00 Uhr, Ort: Rudi-Dutschke-Plenarium im AStA TU (TK2-Gebäude)

Foto: Wikipedia

Alle wollen die Welt retten, aber keiner tut es. Dass der Klimawandel ein Problem ist, haben mittlerweile die meisten Menschen begriffen. Trotzdem steigen die CO2-Emissionen immer weiter. Aber warum ändert trotz aller Sonntagsreden niemand etwas daran? Wer ist Schuld am Klimawandel und wer nicht? Was kann man dagegen tun und warum sind viele Lösungsvorschläge völlig falsch? Und was hat das eigentlich mit Kapitalismus zu tun?

In diesem Workshop werden wir diese Fragen diskutieren und versuchen, ein paar Antworten darauf zu finden.

mit FelS (Für eine linke Strömung)

10 Jahre Mord an Oury Jalloh – ein kollektives Verbechen staatlicher Organe in der BRD

Veranstaltung am 11.12. um 19:00 Uhr im H111

Vor 10 Jahren schockierte der Feuertod von Oury Jalloh, an Händen und Füßen an einer feuerfesten Matratze in einer Polizeizelle angekettet, die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Nur durch die Beharrlichkeit einer kritischen Öffentlichkeit und der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. wurden die zahlreichen Vertuschungsversuche der beteiligten Behörden sichtbar gemacht. Die Initiative gab nach einer erfolgreicher Spendenkampagne ein Gutachten in Auftrag, das nachwies, dass nur mithilfe von Brandbeschleunigern derart tödliche Brandverletzungen hervorgerufen werden konnten. Die Behauptung Oury Jalloh hätte sich in seiner Zelle sebst angezündet, wird damit unhaltbar.

Weitere Hintergünde der Ermordung Oury Jallohs treten langsam zutage, wie in diesem hörenswerten Radiofeature dargelegt wird.

Wer trägt Verantwortung für den Mord an Oury Jalloh?
Wer hat Interesse an Beweisvernichtung und Justizsabotage?

AktivistInnen der Initiative berichten über den aktuellen Stand ihrer Arbeit, die anhaltende Repression und wollen mit euch auch über Parallelen zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes diskutieren.

Am 7.1.2015 findet in Dessau erneut eine Demonstration gegen Rassismus und für die Aufklärung des Mordes an Oury Jalloh statt.

Mittwoch 19.11. 18:00 Uhr: Rojava – Ein bedrohtes Zukunftsprojekt in Syrien

Am Mittwoch werden wir mit dem Verband der kurdischen Studierenden (YXK) über die Lage der autonomen Region Rojava in Nordsyreien sprechen. Die Veranstaltung findet im AStA TU statt, wenn ihr nicht wisst wo das ist schaut einfach auf die AStA-Seite. Mehr Infos über Rojava aus anarchistischer Perspektive findet ihr inzwischen schon mal hier und unseren letzten Post zum Thema hier.

An dieser Stelle noch einmal einige Möglichkeiten eure Solidarität zu zeigen:

Demonstration unter anderem gegen das PKK-Verbot zur Innenministerkonferenz in Köln am 6.12.

Kleider- und Sachspenden für Flüchtlinge aus Shengal und Kobane (Adresse in Berlin etwas weiter unten auf der Seite)

Spendenkampagne der iL und dem YXK

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