»Klasse, Bewusstsein und Widerstand Zwischen Verwirrung, Emanzipation und Faschisierung« – Diskussion mit der Ökologischen Linken an der TU

ökolinxDie letzten Jahre waren aus politischer Sicht eine Zeit der weltweiten Aufstände, aber auch die Zeit einer Wirtschaftskrise, die vielfach für die katastrophalste seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bezeichnet wurde. Beides hat die Lage auch in Europa dramatisch verändert und neue Hoffnungen und Befürchtungen bei jenen geweckt, die einen „system change“ für notwendig und begrüßenswert halten. Dabei sind die Einschätzungen, welche der neuen Bewegungen jetzt wirklich emanzipatorisch ist und wie eine grenzen übergreifende, solidarische Alternative zum jetzigen Zustand geschaffen werden kann durchaus verschieden.

Um uns Antworten auf diese Fragen zu nähern laden wir zu einem Gespräch mit der Ökologischen Linken ein, die in ihrem letzten Flugblatt zu einer Fortsetzung antikapitalistischer Proteste in Frankfurt, anlässlich der Eröffnung des neuen EZB(Europäische Zentralbank)-Haus diese Jahr aufruft, aber auch Kritik an verschiedenen politischen Strategien übt.

„ÖkoLinx“ wurde Anfang der 90er Jahre von ehemaligen Grünen gegründet, die mit dem sich abzeichnenden konformistischen Kurs der Partei unzufrieden waren und versucht seit dem eine basisdemokratische, radikalökologische und antirassistische Politik unter anderem in der Kommunalpolitik in Frankfurt am Main umzusetzen.

Donnerstag 19. Juni 18:00 Uhr
EB 222, TU Berlin

mit
Dorothea Becker (Dresden)
Jutta Ditfurth (Frankfurt/M.)
Sascha Jensen (Berlin)
Christoph Preuschoff (Stuttgart)
Manfred Zieran (Frankfurt/M.)