25.2., 13h, Kundgebung gegen Anti-Feminismus und Rassismus: Die “Bibliothek des Konservatismus” entnormalisieren!

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Aufruf, dem wir uns gerne anschließen:

Die „Bibliothek des Konservatismus“ ist politisch der Neuen Rechten zuzuordnen, dem (Rechts-)Konservatismus und der christlich-fundamentalistischen „Lebensschutz“-Bewegung. Mit der Bibliothek haben sich diese reaktionären Strömungen 2012 in Charlottenburg eine gemeinsame Plattform, einen „intellektuellen“ Knotenpunkt geschaffen: Hier wird eine anti-egalitäre, rassistische und sexistische Ideologie vertreten.

Ziel der Bibliothek ist es, diese Ideologie zu normalisieren, sie als legitim darzustellen und sie als solche bspw. mit Veranstaltungen und Diskussionsrunden in der Gesellschaft zu verbreiten. Das entspricht einer zentralen Strategie der Neuen Rechten: Die eigene menschenverachtende und antifeministische Ideologie soll als bürgerliche „Alternative“ etabliert und salonfähig gemacht werden. Diesen „bürgerlich-seriösen“ Anstrich, den sich die Bibliothek versucht zu geben, wollen wir ihr nehmen und ihre Strategie der Normalisierung zunichte machen. Es ist längst an der Zeit, dass die Bibliothek Ziel von öffentlicher Kritik wird, denn Rassismus und Sexismus sind keine legitimen Position

Die erste Kundgebung beginnt um 13 Uhr an der Ecke Fasanenstraße/Hardenbergstraße (auf der Seite von der TU), ab ca. 13:45 Uhr geht es dann direkt vor der „Bibliothek des Konservatismus“ in der Fasanenstraße 4 mit einer zweiten Kundgebung weiter – jeweils mit Performance, also: Kommt zahlreich und lasst euch überraschen.

25. Februar 2015// 13.00 Uhr// Fasenenstraße/ Ecke Hardenbergstraße (auf der Seite von der TU)